Die Chorjugend Saar blickt auf ein erfolgreiches erstes Vernetzungstreffen am 9. Mai in der Landesakademie in Ottweiler zurück. Das Treffen war geprägt von intensivem Austausch, großer Offenheit und vielen wertvollen Impulsen für die Kinder- und Jugendchorarbeit.
Ideen, Impulse, Motivation
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Kinder- und Jugendchöre im Saarland gestärkt, unterstützt und besser miteinander vernetzt werden können. Die hohe Motivation der Teilnehmenden war spürbar: Eigene Ideen wurden eingebracht und Wünsche geäußert. Zudem berichteten die Teilnehmenden aus ihrem Choralltag, teilten Erfahrungen und sprachen offen über aktuelle Herausforderungen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Austausch und Unterstützung sind.
Neben dem freien Austausch erhielten die Teilnehmenden aber auch praktische Anregungen für die eigene Chorarbeit. Themen wie projektorientierte Chorarbeit (Musicals), Solmisation, Literaturvorschläge sowie spielerische Stimmbildung stießen auf großes Interesse. Auch das persönliche Miteinander kam nicht zu kurz: Es entstanden wertvolle Gespräche, neue Kontakte und weitere Ideen für die zukünftige Zusammenarbeit.
Für die Chorjugend Saar war das Netzwerktreffen ebenfalls gewinnbringend. Durch den Austausch konnten wichtige Impulse gesammelt werden, um die Arbeit im Saarländischen Chorverband und in der Chorjugend Saar weiterzuentwickeln.

„Das Wichtigste ist, dass wir eine Chorfamilie sind“

Gemeinschaft als Herzstück
Eine zentrale Frage des Tages lautete: Was hält Kinder und Jugendliche im Chor? Diskutiert wurden Musik, Repertoire, die Chorleitung und der Chor an sich. Am Ende des Tages stand jedoch ein gemeinsamer Gedanke im Mittelpunkt: Entscheidend sind Gemeinschaft und Zugehörigkeit. Treffender hätte es ein Kind aus dem Kinderchor eines Teilnehmenden kaum formulieren können: „Das Wichtigste ist, dass wir eine Chorfamilie sind“
